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Dienstag, 22. Juli 2014

Blitzlichter im Einsatz

Es war schön Rob wieder zu sehen. Er brachte einen amerikanischen Freund mit. Sein Name Klaus Schreiber deutet eindeutig auf eine deutsche Herkunft hin. Allerdings hat sich die Sprache über die Generationen nicht erhalten.Klaus ist ein sehr netter Mensch und brachte auch eine lange fotografische Erfahrung mit. So waren wir ein perfektes entspanntes Team zu dritt.

Auf dem Plan standen eine Landschaftsaufnahme am Morgen und der Historische Park. Es war mächtig bewölkt. Das versprach kein gutes Licht in der Landschaft. Um 6.30 Uhr verliessen wir die Reisfelder vor den Bergen und machten uns auf den Weg zu den Ruinen im und um den Park. Bei leichtem Nieselregen waren wir die Einzigen weit und breit und hatten das gesamte Areal für uns. Das ist wirklich selten und perfekt zum Fotografieren. Das gestreute Licht durch die bedeckten Wolken hatte dabei seinen ganz eigenen Reiz.


© Andreas Minge 2014

Für unsere Fotoaufnahmen mit Model am nächsten Tag, war ich schon 2 Tage vorher auf der Suche nach einer geigneten location. Die Auswahl und Planung zu dritt lief nebenbei und erstreckte sich bis in den frühen Nachmittag.

Neben meinem See, wo ich meine "atmosphere" serie produzierte, gibt es noch diverse kleinere Wasserreservois in der Gegend. Dort wollten wir eine Landschaft mit Sonnenuntergang aufnehmen. Manchmal kommt einem der Zufall entgegen. 2 Fischer waren gerade am Einpacken. Ich überredete sie zu bleiben und Model zu stehen. So gelang uns eine super Aufnahme a la Steve Mc Curry . Ein grosser Teil seiner Fotografien sind gestellt . Die Kunst dabei ist es dies nicht sichtbar werden zu lassen. Ich denke das ist uns hervorragend gelungen.


© Rob Collins 2014

Rob brachte neben seiner neuen Sony Alpha 7R ein neues Blitzsystem mit. Die drei YN-560III Yongnuo Blitze werden über den Yongnuo 560 TX Transmitter gesteuert. Die Bedienung ist dabei sehr einfach und inuitiv. Preislich stellt dieses chinesische Produkt alle Markenhersteller in den Schatten. Eine lange Lebensdauer ist dabei nicht das Kriterium. 

Wir entschieden uns dafür ausschliesslich mit der Sony zu arbeiten und konnten uns somit voll uns ganz auf die Ausarbeitung der Aufnahme konzentieren. Es war ein wenig wie am Film set und diese Art von Team work macht nicht nur grossen Spass sondern ist auch sehr konstruktiv. Alleine ist das kaum zu leisten.




Das Abendessen im Hotel ging noch recht lang und so waren es nur wenige Stunden Schlaf bis wir uns um 6.00 Uhr früh mit unserem Model trafen. Wir hatten bereits am Wochenende ein traditionelles Kleid im Kostümverleih anprobiert. So zeitig im Historischen Park waren wir wieder ungestört. Trotz bedecktem Himmel war es sehr schwühl und uns lief der Schweiss. Man könnte denken bei diesem weich gestreuten Licht kein Blitzlicht zu brauchen, aber der Unterschied ist doch sichtbar. Wir arbeiteten an 3 verschiedenen Ruinen, wobei wir jedes mal unterschiedliche Lichtverhältnisse vorfanden.


© Rob Collins 2014

Auf Grund des Wetters und der extremen Nässe auf den Reisfeldern, entschlossen wir uns die Landschaft ein weiteres Mal zu streichen. Statt dessen kam mein Plan B zum Einsatz. Die Motorrad Garage meines Freundes Djugg. Unser Model brachte noch eine Freundin mit und Djugg selbst kam mit aufs Bild. Neben ein paar Freunden wurde eine Harley erwartet. Da man in Thailand nie weiss wann einer wirklich kommt, entschlossen wir uns mit dem anzufangen was da war. Es wurden also Motorräder bewegt und Kulisse aufgebaut. In der Garage war es sehr dunkel und die richtige Ausleuchtung war eine Herausforderung. Es war ein sehr geschäftiges Treiben bis wir nach ca 3 Stunden unsere Aufnahme mit Bier und Gelächter im Kasten hatten. Ich würde sagen es ist die beste Einstellung dieser 2 Tage. Wir waren alle drei sehr zufrieden.



Total fertig wurde auch diesmal ausgiebig getafelt. Es war wieder eine kurze Nacht bevor Rob und Klaus am nächsten Morgen von Pitsanulok zurück nach Bangkok flogen.




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